Rückblick auf den 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010
Die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Dr. Maria Flachsbarth MdB, besucht den 2. Ökumenischen Kirchentag in München 2010
Die
Beauftragte der Fraktion für Kirchen und
Religionsgemeinschaften, Dr. Maria Flachsbarth MdB mit dem
Erzbischof von München-Freising, Dr. Reinhard Marx
In München war viel vom
Leitwort „Damit Ihr Hoffnung habt“ zu spüren. Für
mich galt dies vor allem für einige Aspekte, die mich in den drei Tagen,
in
denen ich in München dabei sein konnte, ganz besonders beeindruckt
haben:
Für die weit über 125 000
Dauerteilnehmer und bis zu 400 000 Besucher,
die am Ökumenischen Kirchentag teilgenommen haben, ist die gelebte
Ökumene
längst Realität. Im offenen Umgang miteinander, in den gemeinsamen
Gebeten oder
dem Eröffnungsgottesdienst und in Gesprächen war dies deutlich zu
spüren. Als
besondere Bereicherung habe ich es empfunden, dass die orthodoxen
Kirchen und
auch die Freikirchen in diesem Jahr stark an der Durchführung des
Ökumenischen
Kirchentages beteiligt waren.
Die Kirchenbeauftragte im Gespräch mit Archimandrit Adam aus Georgien
Es ist toll, dass so viele
Menschen gekommen sind, die sich auch durch
das schlechte Wetter nicht in ihrer Freude beeinträchtigen ließen.
Insbesondere
ist mir aufgefallen, wie viele vor allem junge Menschen mitgeholfen
haben, dass
dieses Großereignis überhaupt gelingen konnte: laut Veranstalter
waren 6000
Menschen als freiwillige Helfer während der Tage aktiv – mir kam es so
vor, als
ob es noch viel mehr gewesen sind!
Als Beauftragte meiner Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften bot mir der 2. Ökumenische Kirchentag auch Gelegenheit, viele Gespräche zu führen und mich an den Ständen über die Anliegen und Projekte von Verbänden und verschiedenen Initiativen zu informieren.Wichtig war mir dabei auch, meine „Heimatvertreter“ zu besuchen: mit Bischof Trelle hatte ich Gelegenheit, auf einem Podium am Stand des Bistums Hildesheim und anderer nördlicher Bistümer über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen zu diskutieren.
Bischof
Trelle und Frau Dr. Flachsbarth im Podiumsgespräch
Ebenfalls war es für mich selbstverständlich, dem Haus der Religionen (Hannover) einen Besuch abzustatten, weil dieses einzigartige Projekt ja geradezu in sich verkörpert, worauf es auch beim Ökumenischen Kirchentag ankam: die verschiedenen Konfessionen und Religionen sollen miteinander ins Gespräch kommen. Nur die persönliche Begegnung und steter Austausch helfen, sich wirklich kennenzulernen und tragen so erheblich dazu bei, Vorurteile und Missverständnisse abzubauen.
Mit Vertretern des Hauses der Religionen
| Viele Gespräche
waren für mich in meiner Arbeit sehr wichtig, so zum Beispiel das
Gespräch mit dem
Familienbund der Deutschen Katholiken, mit den Vorsitzenden und aktiven
Beratern von Donum Vitae, mit dem Bundesvorstand des Bundes der
Deutschen
Katholischen Jugend (BDKJ) oder dem Geschäftsführer der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit. Sehr beeindruckt haben mich die
Berichte
des Evangelischen Militärbischofs Dr. Martin Dutzmann, der mir auch über
seine
Eindrücke von seinem Truppenbesuch bei unseren Soldatinnen und Soldaten
in
Afghanistan und das Engagement der Militärseelsorger vor
Ort berichtet hat. |
Großer Andrang am Stand des Evangelischen Arbeitskreises der CDU auf der Agora: Bundesgeschäftsführer des EAK Pastor Christian Meißner, Beauftragte der Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Dr. Maria Flachsbarth MdB, Bayerischer Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel MdL, Sprecher des Gesprächskreises ChristSoziale Katholiken (CSK) in der CSU; Vors. der CSU-Landtagsfraktion in Bayern, Georg Schmid MdL und Pater Johannes Zabel (OP)
Prof. Annette Schavan BMin für Bildung und Forschung und die Kirchenbeauftragte im Gespräch mit Elisabeth Bussmann, Präsidentin des Familienbundes der Katholiken
Mit Marie-Luise Dött MdB am BKU Stand
Auf den Punkt gebracht: Tage der Hoffnung in stürmischen Zeiten für Kirche und Gesellschaft.











