Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
weitere Reden
Plenarrede zu Protokoll zu 17/5517 am 7. Juli 2011
Antrag der SPD-Fraktion: „Einrichtung eines Zentrums für alevitische Studien fördern"
, 08. Juli 2011
Als Beauftragte meiner Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften bekunde ich ganz offen meine Sympathie für die Forderung der Alevitischen Gemeinde in Deutschland nach einem Lehrstuhl für alevitische Theologie. Ich würde die Einrichtung eines solchen Lehrstuhls (vielleicht wäre ja eine Stiftungsprofessur denkbar?) ausdrücklich begrüßen. Die komplette Rede
Die dazugehörige Drucksache
Die dazugehörige Drucksache (2)
Plenarrede zu Protokoll zu TOP 17/5450 am 7. Juli 2011
Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der Präimplantationsdiagnostik (17/5450), 07. Juli 2011
Ich spreche mich in aller Entschiedenheit für ein ausnahmsloses Verbot der genetischen Untersuchung von Embryonen vor der Übertragung in die Mutter aus.Die komplette Rede
Die dazugehörige Drucksache
Die dazugehörige Drucksache (2)
Grußwort zur Benefizveranstaltung zu Gunsten der Hospizstiftung Niedersachsen in Laatzen, 31. Oktober 2008
- Nach wie vor sterben zwei Drittel aller Menschen im Krankenhaus, viele fühlen sich verlassen und haben Angst vor dem Sterben. Der Grund liegt darin, dass in vielen Fällen der Wunsch, die letzten Tage, Wochen und Monate in der gewohnten Umgebung zu verbringen, am Mangel an pflegerischer, medizinischer und seelsorgerischer Unterstützung vor Ort scheitert. Noch immer gelten Krankenhäuser für das Sterben als zuständig, unabhängig davon welche Art von Zuwendung die Sterbenden unter den Bedingungen des Krankenhauses erhalten können.
- Die Bereitschaft, sich um Sterbende zu kümmern und ihnen die Angst vor dem Sterben zu nehmen, ist uralt. Im Mittelalter waren es vor allem christliche Orden, die zahlreiche Hospize in Europa errichteten. Hospiz bedeutet „Gastfreundschaft“, die seit jeher als christliche Tugend gilt. Diese Hospize boten nicht nur Reisenden Schutz und Geborgenheit, sondern eben auch Armen, Kranken und Sterbenden im Sinne eines „Hotel du bon Dieu“.
- Für damals wie heute gilt: Den Sterbenden und seinen Angehörigen soll ein Sterben in Würde, ohne Angst - und – das ist erst heutige mit Hilfe der modernen Medizin möglich - Schmerzen ermöglicht werden. Deshalb ist die Palliativmedizin (lat. Pallium = Mantel) untrennbar mit der Hospizarbeit verbunden. Sie sorgt dafür, dass der Sterbende auch in der letzten Phase seines Lebens schmerzfrei sein kann und andere Beschwerden, wie Atemnot und Übelkeit, gelindert werden.











