Dr. Maria Flachsbarth, Mitglied des Deutschen Bundestages
Abgeordnete für den Wahlkreis II Hannover-Land


Pressemitteilung

Pressemitteilungen als RSS-Feed abonnieren Berlin,  25. Januar 2012

Erfreuliches Spitzengespräch im Verteidigungsministerium: Wunstorf „stabiler Standort der Bundeswehr“

Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt sprechen mit Parlamentarischem Staatssekretär Thomas Kossendey über zivile Wartung des Airbus A400M. Auch Planungen zu Betriebskindergarten und Geothermie in Wunstorf stoßen auf Wohlwollen.

Luftwaffen-Oberst Manfred Kresse, Uwe Schröder (Premium Aerotec), Dr. Maria Flachsbarth MdB, Rolf-Axel Eberhardt, Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Kossendey MdB und Ministerialrat Norbert Brauner

Zu einem ergebnisreichen konstruktiven Gespräch im Berliner Bendlerblock trafen am Dienstag, dem 24.01.2012, der Wunstorfer Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt und Uwe Schröder, Vertreter der Firma Premium Aerotec GmbH, mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey MdB und weiteren Vertretern des Ministeriums und der Bundeswehr zusammen. Vermittelt hatte das Gespräch die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth.
Anlass war die künftige Stationierung des neuen Bundeswehr-Transportflugzeuges Airbus A400M am Fliegerhorst Wunstorf und die damit verbundene Wartung des Fliegers. Hierfür bewirbt sich u.a. die Firma Premium Aerotec, eine Tochtergesellschaft der EADS, wiederum Konzernmutter des Flugzeug-Herstellers Airbus. Die tägliche Wartung („Support“) der Flugzeuge werde definitiv in Wunstorf erfolgen, erklärte Luftwaffen-Oberst Manfred Kresse. Über die darüber hinausgehende Generalüberholungen („heavy checks“), sei jedoch noch keine Entscheidung getroffen. Vielmehr erfolge diese erst nach einem Ausschreibungsverfahren, das zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werde.
Schon jetzt sei der Standort Wunstorf jedoch ein stabiler Bundeswehr-Standort mit hohem Auslastungsgrad, die Ausbaupläne des Flugplatzes lägen voll im Zeitplan, versicherten die Vertreter des Verteidigungsministeriums. Die Gesamtinvestitionen in Höhe von ca. 415 Mio. Euro und die 2600 Arbeitsplätze seien für die Stadt Wunstorf von enormer Bedeutung, zeigte sich Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt erfreut.

Auf große Zustimmung in der Runde stieß die Idee der Einrichtung eines Betriebskindergartens, die der Wunstorfer Bürgermeister vorstellte. Angehörige des Bundeswehr-Standortes, aber auch Beschäftigte anderer Betriebe der Stadt könnten hier ihre Kinder in guten Händen wissen, da dort beispielsweise Öffnungszeiten flexibel an die Betriebs-Arbeitszeiten angepasst würden. Staatssekretär Kossendey sicherte zu, zeitnah einen Vertreter des Ministeriums zu dieser Frage nach Wunstorf zu schicken.

Innovativ zeigte sich das Verteidigungsministerium bei der Bereitschaft, das in Wunstorf vorhandene Know-How und die Infrastruktur zur Nutzung von Erdwärme in Anspruch nehmen zu wollen. Auch in dieser Frage solle in Kürze ein Vor-Ort Termin klären, welche Möglichkeiten der Geothermie-Nutzung für die Bundeswehr bestehen.  

Insgesamt, zeigte sich die Initiatorin des Gespräches, Dr. Maria Flachsbarth MdB, zufrieden, seien dies überaus erfreuliche Meldungen aus Berlin. „Wunstorf ist mit der Bundeswehr als verlässlichem Partner für die Zukunft bestens aufgestellt“, so die Parlamentarierin und dankte zugleich den beteiligten Gesprächspartnern für deren Offenheit und Wohlwollen. 

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