Corona-Hilfen für gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen

Auch Eisenzeithaus Lehrte könnte von neuem Sonderprogramm profitieren

Aufgrund der betrieblichen Beschränkungen, auf die sich Bund und Länder schon zu Beginn der Pandemie verständigt hatten, kam es bei vielen gemeinnützigen Einrichtungen zu erheblichen finanziellen Einbußen, auch im Eisenzeithaus in Lehrte. „Gemeinnützige Organisationen und Träger sind wertvolle Stützen für den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Einrichtungen wie Schullandheime und Jugendbildungsstätten, etwa das Eisenzeithaus in Lehrte, sind wichtige Bestandteile unserer Gesellschaft und Orte wertvoller Begegnungen.“, kommentiert die Parlamentarische Staatssekretärin.
Um coronabedingte Liquiditätsengpässe für diese Einrichtungen abzufedern, haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestags durch Beschluss des Zweiten Nachtragshaushalts 2020 zusätzliche 100 Millionen Euro bereitgestellt. „Deshalb habe ich umgehend über den Start des angekündigten „Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit” für die gemeinnützigen Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe informiert“, so die örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete. Am 27. August wurde das neue Sonderprogramm in Kraft gesetzt. Es ergänzt das bereits bestehende KfW-Förderprogramm für gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger oder Einrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die ihren Sitz in Deutschland haben und seit mindestens 1. Januar 2019 mit Übernachtungsangeboten in der Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind. Anträge können ab sofort bis zum 30. September 2020 bei den Zentralstellen gestellt werden, das Antragsformular sowie weitere Informationen sind auf der Internetseite des BMFSFJ zu finden.