Ein besonderer Tag im Bundestag bei Maria Flachsbarth

Berlin 2016-01-28

Am Mittwoch, den 27. Januar 2016, besuchten Schülerinnen und Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums aus Gehrden ihre heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth (CDU) in Berlin. Der Geschichtskurs des Abiturjahrganges hatte sich vorab intensiv mit dem Themen Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis, insbesondere der gegenwärtigen Erinnerungskultur beschäftigt. Maria Flachsbarth setzte sich daher bei Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert dafür ein, der Schülergruppe die Teilnahme an der Gedenkstunde zu ermöglichen. Tatsächlich erhielten sie eine Zusage! Auf der Besuchertribüne zusammen mit zahlreichen Ehrengästen konnten sie die Rede des Bundestagspräsidenten sowie der Zeitzeugin Prof. Dr. Ruth Klüger im Deutschen Bundestag zu verfolgen. Der Bericht über ihre Zeit als jüdische Zwangsarbeiterin im Alter von 12 Jahren rief bei den Schülerinnen und Schülern große Betroffenheit hervor. Beeindruckt waren die Schüler und Zuhörer durch die Aussage von Prof. Klüger, dass sie Deutschland für die humanitäre Leistung bei der Aufnahme von verfolgten Flüchtlingen bewundere.

Bei einem Gespräch mit Maria Flachsbarth tauschte sich die Schülergruppe mit der Abgeordneten über die geschichtlichen Ereignisse aus. Neben dem Bericht über den Arbeitsalltag einer Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin, ging Maria Flachsbarth auch intensiv auf die derzeitige Flüchtlingssituation ein und erklärte den Schülerinnen und Schülern, wie die Bundesregierung derzeit an der Reduzierung der Flüchtlingszahlen sowie der Bekämpfung der Flüchtlingsursachen arbeite. Sie betonte jedoch auch, dass dieser Prozess schwierig und langwierig sei. „Am heutigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus macht uns die Schilderung der damals 12jährigen Zwangsarbeiterin Ruth Klüger betroffen – ob der Brutalität und Unmenschlichkeit der damals Handelnden. Für unser Heute wird uns vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass wir unsere Werte, die im Grundgesetz festgehalten sind, leben und uns verfolgter Menschen annehmen“, so die Parlamentarische Staatssekretärin.