Flachsbarth erfreut: Bundeseinheitliche Höchstpreise beschlossen

Heilmittelerbringer profitieren ab dem 1. Juli 2019 von höheren Vergütungsvereinbarungen

Mit dem im März vom Deutschen Bundestag beschlossenen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sind auch Änderungen, die die Vergütungsverhandlungen für Heilmittelerbringer betreffen, beschlossen worden. Unter anderem sind bundeseinheitliche Höchstpreise und Vertragsverhandlungen auf Bundesebene Gegenstand des Gesetzes.

Die heimische Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth begrüßt diese Änderungen, da diese zu konkreten Verbesserungen für Therapeuten führen. Bereits im August 2017 hatte Flachsbarth zu einer Veranstaltung in Hemmingen mit Dr. Roy Kühne, Bundestagsabgeordneter und zuständiger Berichterstatter eingeladen, und mit Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises das Thema diskutiert. „Ich freue mich, dass die Anregungen aus dem Gespräch im Wahlkreis mit in den Gesetzgebungsprozess eingeflossen sind.“, so Flachsbarth heute.

Ab dem 1. Juli 2019 gelten die jeweils bundesweiten Höchstpreise für Heilmittelverhandlungen. Das bedeutet, dass Preise für Leistungen bundeseinheitlich auf den höchsten von einer Krankenkasse in einer Region vereinbarten Preis angehoben werden. Physio- und Ergotherapeuten, Podologen sowie Logopäden und Diätassistenzen profitieren konkret von diesen Erhöhungen. Maria Flachsbarth: „Das ist eine gute Nachricht zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause. Wir schaffen finanzielle Entlastungen für Praxisinhaber und sorgen für eine bessere Bezahlung der angestellten Therapeuten.“ Besonders der dadurch erziele Ost-West-Angleich sei eine langjährige Forderung von Verbänden und Therapeuten gleichermaßen gewesen.

Zuvor hatten sich die maßgeblichen Spitzenorganisationen der Heilmittelerbringer zusammen mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKS-SV) auf die höchsten geltenden Heilmittelpreise je Position verständigt.

Auch für die kommenden Verhandlungen hat das vom Bundestag beschlossene TSVG die Weichen bereits gestellt. Die Vertragsverhandlungen finden künftig auf Bundesebene zwischen den Vertretern der Heilmittelerbringer und dem GKV-SV statt und werden dadurch deutlich transparenter. „Durch die Reduzierung der bisherigen Vielzahl von Verträgen auf bundesweite Verhandlungen schaffen wir Effizienz“, hält die Parlamentarische Staatssekretärin fest.

Maria Flachsbarth weiter: „Wir brauchen Therapeuten auf dem Land und in den Städten, in ambulanter stationärer Versorgung. Wir brauchen eine qualitativ hochwertige Heilmittelversorgung. Die Verbesserungen müssen spürbar bei  allen Therapeuten und den Versicherten ankommen. Dafür sind nun mit dem TSVG die wesentlichen Rahmenbedingungen geschaffen worden.“