Flachsbarth: Wir übermitteln Papst Franziskus unsere Segenswünsche

2013-03-13

Papst Franziskus wird am heutigen Dienstag mit
einer Messe in Rom feierlich in sein Amt eingeführt. Dazu erklärt
die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth:

„Ich freue mich sehr, dass wir die feierliche Messe zur
Amtseinführung mit Papst Franziskus in Rom feiern und ihm damit die
Segenswünsche der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übermitteln können.

Papst Franziskus hat die Herzen der Gläubigen gewissermaßen im
Sturm erobert. Durch seine offene, den Menschen zugewandte Art hat er
in den ersten Tagen nach seiner Wahl wichtige Zeichen gesetzt: Durch
sein persönliches Verhalten erinnert er daran, dass Kirche in der
Nachfolge Jesu direkt bei den Menschen sein muss. Gerade kurz vor
Ostern, dem wichtigsten Fest der Christenheit, ist dies ein wichtiges
Signal, um die Botschaft der Kirche glaubwürdig zu erneuern.

Durch unsere Teilnahme an der heutigen Messe zur feierlichen
Einführung möchten wir Papst Franziskus unsere Verbundenheit
bekunden. Wir möchten damit auch sichtbar machen, dass die enge
Verbundenheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur katholischen Kirche
auch über das Pontifikat des ‚deutschen Papstes‘ hinaus ungebrochen
bestehen bleibt.“

Hintergrund:

Eine Delegation der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt heute an der
feierlichen Einführungsmesse von Papst Franziskus in Rom teil. Der
Delegation gehören neben dem stellvertretenden Vorsitzenden der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, und der Beauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und
Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, auch Staatsministerin
Maria Böhmer, Thomas Dörflinger, Norbert Geis, Karl Schiewerling und
Peter Weiß an.

Die Predigt von Papst Franziskus können Sie nachlesen und ein Video in Deutsch anhören.

Delegation: Schiewerling MdB, Dr. Flachsbarth MdB, Erzbischof Dr. Zollitsch, Singhammer MdB, Dörflinger MdB, Peter Weiss MdB

Walter Kardinal Kasper und  Dr. Flachsbarth MdB

Bild Maria Flachbarth - Lehmann

Kirchen und Religionsgemeinschaften

06.07.2014

„Christ sein und politisch aktiv sein, das ist kein Gegensatz – das findet jedenfalls Dr. Maria Flachsbarth“

 

KDFB-Mitglieder in ZdK-Gremien gewählt

 

Gleich in mehrere Gremien wählte die Vollversammlung Rat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), die am 22./23.November 2013 in Bonn tagte, Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB).   

 

In ihrer Funktion als ZdK-Vizepräsidentin bestätigt wurde Dr. Claudia Lücking-Michel MdB, ehemalige Vizepräsidentin des Frauenbundes. Neu im ZdK-Hauptausschuss ist Dagmar Mensink, Mitglied des KDFB-Diözesanvorstandes Berlin. Die Mitglieder der ZdK-Vollversammlung wählten KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth MdB und KDFB-Einzelmitglied Prof. Dr. Dorothea Sattler in die Gemeinsame Konferenz von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz. Dieses Gremium berät gemeinsame Anliegen der Laien und Bischöfe in Kirche und Gesellschaft.  Für die Arbeit an politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Themen stehen dem ZdK sieben Sachbereiche zur Verfügung, deren Sprecher/innen ebenfalls neu zu wählen waren. Davon stammen aus den Reihen des KDFB: KDFB-Vizepräsidentin Birgit Mock als Sprecherin für „Familienpolitische Grundfragen“, KDFB-Mitglied Prof. Dr. Monika Grütters MdB verantwortet den Sachbereich „Bildung, Medien und Kultur“, Prof. Dr. Dorothea Sattler ist Sprecherin des Bereichs „Pastorale Grundfragen“. Josef Philip Winkler, Mitglied im Kuratorium der KDFB-Stiftung, spricht für den Sachbereich „Politische und ethische Grundfragen“. KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth stellt dazu fest: „Es ist erfreulich, dass der Anteil von Frauen in den verschiedenen Gremien und Funktionen des ZdK gestiegen ist und sogar leicht über dem der gewählten Männer liegt. Das ist auch Ausdruck der Realität in der kirchlichen Gemeindearbeit – ohne die zahlreichen ehrenamtlich und zunehmend hauptamtlich tätigen Frauen wäre ein lebendiges Gemeindeleben vielerorts nicht möglich. Deshalb freue ich mich, dass sich Frauen auch im ZdK zur Verfügung stellen,  das Leben von Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten, gezielt Fraueninteressen einzubringen und Führungsaufgaben zu übernehmen.“ Erstmals galt für die Wahl des Hauptausschusses eine Geschlechterquote.  In einem Glückwunsch an den wiedergewählten Präsidenten des ZdK, Alois Glück, unterstreicht Flachsbarth die Fortsetzung der bisherigen konstruktiven Zusammenarbeit und sagt die Mitarbeit des Verbandes bei der Realisierung einer lebensverlaufsorientierten Politikgestaltung zu. „Politik muss generationen- und geschlechtergerecht sein. Dafür müssen wir uns gemeinsam stark machen“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. 

Bundestagswahl: Was die Parteien zur Reformationsfeier sagen

 

Am 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag des berühmten Thesenanschlags von Martin Luther (1483-1517) in Wittenberg, dürfte die übernächste Bundestagswahl vorbei sein. Doch bereits im aktuellen Wahlkampf für die Entscheidung vom 22. September spielt das Reformationsjubiläum eine gewisse Rolle. „Evangelisch.de“ hat die im Bundestag vertretenen Parteien gefragt, welche historische und kirchenpolitische Bedeutung sie Luthers Thesenanschlag für Geschichte und Gegenwart beimessen – und ob sie finden, dass der Reformationstag 2017 ein bundesweiter Feiertag werden soll.

 

Hoffen auf  Ende der Gewalt in Ägypten

 

Die Eskalation der Gewalt in Ägypten war unter anderem Thema bei einem Gesprächsabend mit Bischof  Martin Schindehütte, der zu Gast bei der heimischen Abgeordneten, Dr. Maria Flachsbarth MdB in Lehrte war:

 

„ Die Eskalation der Ereignisse in Ägypten ist dramatisch“, so Maria Flachsbarth. „Fassungslos müssen wir ansehen, wie viele Menschen bei den Auseinandersetzungen ums Leben gekommen sind. Wir appellieren dringend an alle Beteiligten in Ägypten, zur Mäßigung beizutragen. Erst wenn wieder Ruhe einkehrt, können konstruktive Gespräche über die Zukunft des Landes weitergeführt werden. Ich finde es daher richtig, dass die Bundesregierung sich entschieden hat, ihre Hilfsgelder nun zunächst einzufrieren.“

Maria Flachsbarth selbst war im Januar 2011 in Ägypten gewesen, um nach einem Anschlag auf die koptische Kirche in Alexandria ihre Solidarität mit der koptischen Gemeinschaft zu bekunden: „Es ist schrecklich zu sehen, wie das Land nach den so hoffnungsfrohen Protesten Anfang 2011 nun vor der Spaltung steht,“ sagt die Abgeordnete. „Mit besonderer Sorge erfüllen mich die gezielten Übergriffe auf die christliche Minderheit in den letzten Tagen. Doch nicht nur die Christen leiden, sondern genauso ihre muslimischen Nachbarn, die auch von radikalen Minderheiten drangsaliert werden.“

In der gesamten Region müssen die Bemühungen um ein friedliches Zusammenleben der Religionen verstärkt werden: „Bischof Martin Schindehütte hat als Auslandsbischof der evangelischen Kirche in Deutschland bei seinem Besuch in Lehrte ausgeführt, welche Bedeutung die Religionsfreiheit für die Demokratie hat“, berichtet die Abgeordnete. Zugleich forderte er, die nach Demokratie und Freiheit strebende muslimische Mehrheit in Ägypten zu unterstützen. „Wir dürfen uns nicht von der Logik der Gewalt vereinnahmen lassen, sondern vielmehr diejenigen stärken, die eintreten für Menschenrechte und die Herrschaft des Rechts.“ Maria Flachsbarth ergänzt: „Für die Ägypter ist es noch ein weiter Weg dorthin, aber wir dürfen beim aktuellen Blick auf sie die Menschen in Syrien nicht vergessen, die seit Monaten unter dem Krieg in ihrem Land leiden. Ich bin froh, dass Deutschland mit der Aufnahme von 5000 Flüchtlingen und der materiellen Hilfe für die Nachbarländer Syriens, die Hunderttausende von Flüchtlingen versorgen, dazu beiträgt, die humanitäre Katastrophe zu lindern.“

Bischof Martin Schindehütte und Dr.  Maria Flachsbarth

Antisemitismus entschlossen bekämpfen

Debatte im Deutschen Bundestag am 13.06.2013


Bundestag verabschiedet interfraktionellen Antrag – Jüdisches Leben in Deutschland fördern

 

In Deutschland gibt es nach wie vor einen erheblichen Antisemitismus. Für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ist dieser Umstand nicht hinnehmbar. Insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte, der Vertreibung und millionenfachen Ermordung der europäischen Juden, muss Antisemitismus hierzulande entschlossen bekämpft werden. Die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen verabschiedeten am 13.6.13 einen Antrag im Bundestag. Darin heißt es: „Das entschlossene Vorgehen gegen jede Form des Antisemitismus zu fördern, ist die Pflicht der Politik.“ Die Fraktionen betonen auch: „Die Solidarität mit Israel ist ein integraler Teil der deutschen Staatsräson.“

Ein vom Bundestag berufener Expertenkreis kam im Herbst 2011 zu dem Schluss, dass in Deutschland ein erschreckend hoher Anteil von 20 Prozent offenem und latentem Antisemitismus zu finden ist – auch in der Mitte der Gesellschaft. Der bedeutendste politische Träger des Antisemitismus ist laut Expertenbericht nach wie vor das rechtsextremistische Lager. Daneben nennt der Bericht auch den Islamismus als neue und weitere Quelle für Antisemitismus und stellt fest, dass es auch unter Linken Positionen gibt, die „einen antisemitischen Diskurs befördern können“.

„Solidarität mit Israel ist Teil der deutschen Staatsräson“

In dem Antrag verpflichtet sich der Bundestag erneut, „jeder Form des Judenhasses und des Antisemitismus schon im Entstehen in aller Konsequenz entschlossen entgegenzutreten“. Die Fraktionen beteuern: „Wir sind dankbar dafür, jüdisches Leben und jüdische Kultur in Deutschland zu haben. Ein starkes und vielfältiges Judentum bereichert das Zusammenleben und festigt den Zusammenhalt in Deutschland und Europa.“

Präventionsprogramme weiterführen

Der Antrag hält fest, dass in der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in den vergangenen Jahren bereits viel Positives begonnen wurde,das es weiterzuführen gilt. So gibt es Präventionsprogramme und Beratungsnetzwerke, die zum Ziel haben, die Toleranz zu fördern und Opfern von rechtsextremistisch oder antisemitisch motivierter Gewalt Hilfe anzbieten. Im öffentlichen Leben, zum Beispiel in Justiz, Verwaltung und Sport wurde die Sensibilität für antisemitische Tendenzen geschärft. Austausch- und Begegnungsprogramme für Schüler aus Deutschland und Israel fördern das Verständnis füreinander und bereichern das kulturelle Leben. Die Bundesregierung fördert eine Vielzahl überregional bedeutsamer  jüdischer Einrichtungen wie Hochschulen, Archive und Institute. Zur Förderung des jüdischen Lebens in Deutschland hat der Bund die Mittel für den Zentralrat der Juden in dieser Legislaturperiode auf jährlich zehn Millionen Euro verdoppelt.

Aufklärung in Schulen

Zusätzlich zu all dem fordert der Deutsche Bundestag die Bundesregierung in dem Antrag auf, in der nächsten Legislaturperiode erneut unabhängige Experten aus Wissenschaft und Praxis mit einem Bericht zum Themenkomplex Antisemitismus zu beauftragen. Die Wissenschaftler sollen konkrete Vorschläge für weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Antisemitismus erarbeiten. Bestehende Programme, deren Wirksamkeit erwiesen ist, sollen auch in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen weitergeführt werden. Besonders in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen soll über Antisemitismus aufgeklärt, die Lehrpläne um das Thema jüdisches Leben heute erweitert werden. Außerdem sollen die Polizei- und Strafverfolgungsbehörden sowie die Nachrichtendienste weiterhin für das Thema Antisemitismus sensibilisiert werden.

 

Vertrauliche Geburt

Der Deutsche Bundestag hat am 7. Juni 2013 das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt beschlossen. Frau Dr. Maria Flachsbarth MdB begrüßt das Gesetz:

 

„ Mit der vertraulichen Geburt haben wir eine kluge und differenzierte Regelung gefunden, die den zentralen Interessen aller Beteiligten gerecht wird: Frauen, die sich in einer sehr schwierigen Lage befinden, können ihr Kind künftig in einem rechtlich geordneten Rahmen und mit guter medizinischer Betreuung zur Welt bringen, ohne dass ihre Identität bekannt wird. Gleichzeitig wird dem Kind durch die vertraulich hinterlegten Informationen seiner leiblichen Mutter ermöglicht, dass es als Heranwachsender über seine Herkunft informiert werden kann. Außerdem schafft das Gesetz Rechtsicherheit für Ärzte und Beratungsstellen, die der Schwangeren beistehen, auch das finde ich wichtig.“, so Maria Flachsbarth.

Die Abgeordnete  ist froh, dass das Gesetz mit breiter Mehrheit beschlossen wurde: „ Es ging ja eine lange Debatte darüber voraus, mit welchen Angeboten Frauen in Not am besten geholfen werden kann: Über Jahre haben wir gerungen, um eine Form zu finden, in der die Belange der Frau, der Schutz des ungeborenen Lebens und das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft in Ausgleich gebracht werden können. Ich bin sehr froh, dass uns das in dieser Legislaturperiode nun gelungen ist. Mir ist – auch als ehrenamtliche Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes – besonders wichtig, dass wir den niedrigschwelligen Zugang für schwangere Frauen zu psychosozialen, professionellen Beratungen gestärkt haben, bei der sie ergebnisoffene Beratung bekommen und ihre Anonymität wahren können. Die Frauen können hier die Hilfestellung erfahren, die sie individuell brauchen. Nun müssen wir alles dafür tun, dass Frauen auch bundesweit erfahren, dass es diese Angebote für sie gibt.“
  
Inhalt des Gesetzes:
Das Gesetz schafft für schwangere Frauen, die sich auf Grund einer persönlichen Notsituation nicht in der Lage sehen, ihre Identität preiszugeben, die Möglichkeit, medizinisch gut betreut anonym zu entbinden. Das Gesetz schreibt auch die offensive Werbung für bereits vorhandene Beratungsangebote und Hilfen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz vor.

Sieht eine schwangere Frau nach einer ausführlichen Beratung über alternative Hilfsmöglichkeiten keinen annehmbaren Ausweg, kann sie mit der Beratungsstelle ein Pseudonym vereinbaren, unter der sie weiter (Geburt und Nachsorge) behandelt wird. Nur die Beraterin nimmt die Daten der Schwangeren in einem verschlossenen Umschlag sicher auf und leitet ihn zur Aufbewahrung an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben weiter. Die Beratungsstelle meldet die Frau unter dem vereinbarten Pseudonym zur Entbindung an und informiert das Jugendamt.
Nach der Geburt meldet die geburtshilfliche Einrichtung dem Standesamt die Daten des geborenen Kindes und das Pseudonym der Mutter und kennzeichnet, dass es sich um eine vertrauliche Geburt handelt. Wenn die Mutter in ein Adoptionsverfahren eingewilligt hat, kann auf Grundlage dieser Angaben ein Adoptionsverfahren beginnen. Bis zum Abschluss des Adoptionsverfahrens ist es für die leibliche Mutter auch möglich, wenn sich ihre Situation verbessert hat oder andere Gründe ihr ermöglichen, das Kind zu sich zu nehmen, ihr Kind zurückzunehmen und die Anonymität aufheben zu lassen. 

Analog zum geltenden Recht bei Adoptionen (vgl. AdVermG § 9b) kann das Kind mit Vollendung des 16. Lebensjahres Zugang zu den Daten seiner Mutter erhalten. In Fällen, in denen schwerwiegende Gefahren für die Mutter dem entgegenstehen, kann die Mutter ausnahmsweise einen wirksamen Widerspruch zu dieser Einsicht erheben. 

Bestehende Angebote von Babyklappen sollen bis zu einer Evaluation in drei Jahren vorerst erhalten bleiben.

Die Regelungen treten zum 1. Mai 2014 in Kraft.

Weitergehende Informationen für Schwangere finden Sie unter Schwangere informieren
sowie

….“wie finde ich meinen Weg?“ Pränatalnetzwerk Hannover


Beratungsstellen in der Region Hannover :

Sozialdienst katholischer Frauen e.V. sowie

Diakonisches Werk Hannover
und

donum vitae– Geschenk des Lebens

 

 

„So viel Du brauchst“ –

 

Dr. Maria Flachsbarth MdB kehrt bestärkt von 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg wieder.

 


Dr. Maria Flachsbarth MdB hat als Beauftragte ihrer Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften am 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg teilgenommen. Begeistert berichtet sie nach Ihrer Rückkehr: „Mich hat es sehr gefreut, zu sehen, wie viele Ehrenamtliche zum Gelingen des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages beigetragen haben.“ Unter den 5 500 meist jugendlichen Ehrenamtlichen, die dazu beigetragen haben, dass das Großereignis mit über 2500 Veranstaltungen und mehreren hunderttausend Besuchern gelingen konnte, waren vor allem viele Pfadfinderinnen und Pfadfinder. 


Maria Flachsbarth freut sich über die Offenheit und Vielfältigkeit, die ihr in Hamburg begegnet sind: „Als starken Eindruck nehme ich vor allem mit, wie lebendig unsere Kirchen sind – und wie viel Gutes sie nicht zuletzt durch die vielen Ehrenamtlichen, die in ihnen wirken, für uns alle leisten. Gerade auf dem Markt der Möglichkeiten, wo sich die vielen Gruppen und Verbände präsentieren, ist mir das einmal mehr deutlich geworden.“, bilanziert sie nach ihrem Rundgang, bei dem sie mit vielen Menschen ins Gespräch kam, die an den verschiedenen Ständen die Arbeit ihrer Gruppen und Vereine beispielsweise im Bereich der Entwicklungshilfe, der Jugend- und Frauenarbeit, des Lebensschutzes oder des politischen Engagements präsentierten.  


„In meinem persönlichen Kirchentagsprogramm hat mich besonders ein längeres Gespräch mit Dr. Paul Bhatti, dem ehemaligen Minister für Harmonie in Pakistan beeindruckt: Er setzt sich gemeinsam mit anderen mutigen Menschen trotz der schwierigen Lage der Christen in seinem Land für ein besseres Miteinander der Religionen ein. Obwohl er seinen Bruder bei einem gezielten Anschlag verloren hat, tut er dies mit großem persönlichen Engagement und Optimismus,“  antwortet die Abgeordnete auf die Frage nach ihrem persönlichen „Highlight“ des Kirchentages.

 

 

 

 

Mehrere hundert Menschen folgten der Einladung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU zum Empfang am Eröffnungsabend. Unter Ihnen auch Dr. Maria Flachsbarth MdB und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Alt-Präses Nikolaus Schneider.

 

 

 

 

Beim traditionellen Jour Fixe der Konrad Adenauer Stiftung e.V.: Prof. Dr. Pöttering, Dr. Paul Bhatti, Dr. Maria Flachsbarth und Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert

 

 

 

In ökumenischer Verbundenheit feierten auch zahlreiche katholische Christen mit beim Evangelischen Kirchentag: Hier Stephan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)

 

 

 

Dr. Regina Görner, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und Dr. Flachsbarth

 

 

 

Am Stand der Frauen Union im Gespräch über Mütterrenten

 

 

Appell zur sofortigen Freilassung der orthodoxen Bischöfe in Syrien

Wir fordern die sofortige Freilassung des syrisch-orthodoxen Erzbischofs von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim, und des griechisch-orthodoxen Erzbischofs von Aleppo und Iskenderum, Boulos Yazigi.

Die beiden Erzbischöfe wurden in der Nacht auf Dienstag, 23. April 2013, von Aufständischen entführt, ihr Aufenthalt ist weiter unbekannt. Ein Diakon, der Fahrer der beiden Erzbischöfe, wurde bei der Entführung ermordet.

Wir nehmen mit großer Sorge wahr, dass die Religionen von den Bürgerkriegsparteien gezielt gegeneinander aufgehetzt werden, um so den Hass zwischen den Menschen in Syrien weiter anzustacheln.
Die dramatische Situation in Syrien fordert täglich weitere Menschenleben – die Entführung der beiden Erzbischöfe und die erbarmungslose Hinrichtung ihres Fahrers sind nur drei von vielen Schicksalen, bei denen täglich Unschuldige dem Bürgerkrieg zum Opfer fallen.
Wir appellieren an die Entführer, die beiden hohen Geistlichen sofort freizulassen und unversehrt zu ihren Gemeinden zurückkehren zu lassen.

Kauder, Volker
Hasselfeldt, Gerda
Fischbach, Ingrid
Flachsbarth, Dr. Maria
Granold, Ute
Aigner, Ilse
Bär, Dorothee
Bareiß, Thomas
Barthle, Norbert
Beck, Ernst-Reinhard
Bleser, Peter
Böhmer, Prof. Dr. Maria
Bosbach, Wolfgang
Brandl, Dr. Reinhard
Brähmig, Klaus
Brandt, Helmut
Brehmer, Heike
Brinkhaus, Ralph
Connemann, Gitta
Dörflinger, Thomas
Dött, Marie-Luise
Ferlemann, Enak
Fischer, Dirk
Fischer, Hartwig
Flosbach, Klaus-Peter
Frieser, Michael
Fritz, Erich G.
Fuchs, Dr. Michael
Funk, Alexander
Geis, Norbert
Gerig, Alois
Gienger, Eberhard
Götz, Peter
Grindel, Reinhard
Gröhe, Hermann
Grosse-Brömer, Michael
Grütters, Prof. Monika
Grund, Manfred
Gutting, Olav
Harbarth, Dr. Stephan
Hardt, Jürgen
Heiderich, Helmut
Heinen-Esser, Ursula
Heinrich, Frank
Henke, Rudolf
Hirte, Christian
Hochbaum, Robert
Holmeier, Karl
Holzenkamp, Franz-Josef
Hüppe, Hubert
Jarzombek, Thomas
Jüttner, Prof. Dr. Egon
Jung, Andreas
Jung, Dr. Franz Josef
Karl, Alois
Kaster, Bernhard
Kaufmann, Dr. Stefan
Klamt, Ewa
Klein, Volkmar
Klimke, Jürgen
Koeppen, Jens
Koschyk, Hartmut
Kretschmer, Michael
Krings, Dr. Günter
Kruse, Rüdiger
Kues, Dr. Hermann
Lach, Günter
Lamers, Dr. Karl A.
Lammert, Prof. Dr. Norbert
Landgraf, Katharina
Lehmer, Dr. Max
Lehrieder, Paul
Liebing, Ingbert
Ludwig, Daniela
Luther, Dr. Michael
von der Marwitz, Hans-Georg
Mayer, Stephan
Meister, Dr. Michael
Mißfelder, Philipp
Murmann, Dr. Philipp
Noll, Michaela
Nüßlein, Dr. Georg
Obermeier, Franz
Pawelski, Rita
Pfeiffer, Sibylle
Philipp, Beatrix
Polenz, Ruprecht
Pols, Eckhard
Rachel, Thomas
Rehberg, Eckhardt
Riebsamen, Lothar
Rief, Josef
Riegert, Klaus
Riesenhuber, Prof. Dr. Heinz
Röring, Johannes
Rüddel, Erwin
Schavan, Dr. Annette
Schiewerling, Karl
Schmidt, Christian (Fürth)
Schön, Nadine
Schröder, Dr. Ole
Schulte-Drüggelte, Bernhard
Schuster, Armin
Seif, Detlef
Selle, Johannes
Sendker, Reinhold
Siebert, Bernd
Silberhorn, Thomas
Singhammer, Johannes
Stauche, Carola
Steinbach, Erika
Stier, Dieter
Stracke, Stephan
Straubinger, Max
Tauber, Dr. Peter
Uhl, Hans-Peter
Vaatz, Arnold
Vogelsang, Stefanie
Voßhoff, Andrea
Wanderwitz, Marco
Weinberg, Marcus
Weiß, Peter
Weiss, Sabine
Widmann-Mauz, Annette
Willsch, Klaus-Peter
Winkelmeier-Becker, Elisabeth

 

Flachsbarth: Wir übermitteln Papst Franziskus unsere Segenswünsche

Papst Franziskus wird am heutigen Dienstag mit
einer Messe in Rom feierlich in sein Amt eingeführt. Dazu erklärt
die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth:

„Ich freue mich sehr, dass wir die feierliche Messe zur
Amtseinführung mit Papst Franziskus in Rom feiern und ihm damit die
Segenswünsche der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übermitteln können.

Papst Franziskus hat die Herzen der Gläubigen gewissermaßen im
Sturm erobert. Durch seine offene, den Menschen zugewandte Art hat er
in den ersten Tagen nach seiner Wahl wichtige Zeichen gesetzt: Durch
sein persönliches Verhalten erinnert er daran, dass Kirche in der
Nachfolge Jesu direkt bei den Menschen sein muss. Gerade kurz vor
Ostern, dem wichtigsten Fest der Christenheit, ist dies ein wichtiges
Signal, um die Botschaft der Kirche glaubwürdig zu erneuern.

Durch unsere Teilnahme an der heutigen Messe zur feierlichen
Einführung möchten wir Papst Franziskus unsere Verbundenheit
bekunden. Wir möchten damit auch sichtbar machen, dass die enge
Verbundenheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur katholischen Kirche
auch über das Pontifikat des ‚deutschen Papstes‘ hinaus ungebrochen
bestehen bleibt.“

Hintergrund:

Eine Delegation der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nimmt heute an der
feierlichen Einführungsmesse von Papst Franziskus in Rom teil. Der
Delegation gehören neben dem stellvertretenden Vorsitzenden der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, und der Beauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und
Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, auch Staatsministerin
Maria Böhmer, Thomas Dörflinger, Norbert Geis, Karl Schiewerling und
Peter Weiß an.

Die Predigt von Papst Franziskus können Sie nachlesen und ein Video in Deutsch anhören.

 


Delegation: Schiewerling MdB, Dr. Flachsbarth MdB, Erzbischof Dr. Zollitsch, Singhammer MdB, Dörflinger MdB, Peter Weiss MdB


Walter Kardinal Kasper und  Dr. Flachsbarth MdB

Karl Kardinal Lehmann und Frau Dr. Flachsbarth