Gemeinsame Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung zur Stabilisierung des Ausbildungsmarkts verabschiedet

Maria Flachsbarth erfreut über engagierte Zusammenarbeit

Die heimische Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (CDU) ist erfreut über die Unterstützung der Ausbildungsbetriebe und Auszubildenden in schwieriger Lage: „Wir dürfen nicht zulassen, dass Ausbildungsverhältnisse aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen, abgebrochen oder gar nicht erst eingegangen werden. Die berufliche Zukunft junger Menschen darf nicht gefährdet werden. Die aktuellen Herausforderungen führen uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig gut qualifizierte Fachkräfte für unser Land und unsere Wirtschaft sind. Verlässliche Rahmenbedingungen für die duale Ausbildung sind elementar, um unsere Fachkräftebasis von morgen zu sichern, “ so Maria Flachsbarth.

Um dies zu beherzigen, haben sich der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz und der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit den Ländern, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften zur Allianz für Aus-und Weiterbildung zusammen geschlossen.

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Mitwirkenden auf das Ziel verständigt, negative Auswirkungen der Pandemie auf den Ausbildungsmarkt abzufedern. Dazu sollen die Betriebe bei der Erhaltung von Ausbildungsplätzen unterstützt und das Vertrauen der Auszubildenden in ihre Berufsausbildung gestärkt werden.

Fundament aller Maßnahmen sind die von Bund und Ländern aufgelegten Hilfsprogramme zur Bewältigung der Corona-Pandemie und zur Existenzsicherung der Ausbildungsbetriebe. Soweit Ausbildungen pandemiebedingt nicht dort abgeschlossen werden können, wo sie aufgenommen wurden, ermöglichen die Allianzpartner die Fortführung in einem anderen Betrieb oder bei überbetrieblichen Bildungsträgern. Ausbildungsbetriebe, die zusätzliche Auszubildende von insolventen Unternehmen übernehmen, werden bis zum Jahresende mit einer Übernahmeprämie unterstützt. Die Partner der Allianz wirken daraufhin, dass Berufsschulen unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften wieder geöffnet, Abschluss- und Gesellenprüfungen durchgeführt und digitale Lernformen ausgebaut werden. Der Bund fördert die weitere Digitalisierung auch in berufsbildenden Schulen und verlängert seine Leistungen der Berufsausbildungsbeihilfe, sofern die Abschluss- oder Gesellenprüfung pandemiebedingt erst nach Ablauf des Ausbildungsvertrags stattfinden kann.

„Diese Allianz zeigt, wie wichtig eine engagierte ressortübergreifende Zusammenarbeit ist, um gemeinsame Ziele zu erreichen,“ so Flachsbarth abschließend.