Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende beschlossen

Flachsbarth erfreut über Abstimmungsergebnis

Die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth begrüßt das Abstimmungsergebnis, welches das Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende auf den Weg bringt.

„Ich freue mich, dass dieser Gesetzentwurf eine Mehrheit gefunden hat. Aus meiner eigenen Familie kenne ich die Not von Menschen, die dringend auf ein Organ zur Transplantation warten. Deshalb brauchen wir in Deutschland dringend Verbesserungen bei der Organspende. Eine Widerspruchsregelung aber, die davon ausgeht, dass einem hirntoten Menschen Organe entnommen werden dürfen, wenn er nicht ausdrücklich widersprochen hat, führt allerdings in die falsche Richtung. Diese Regelung würde eher Ängste erzeugen und möglicherweise die Spendenbereitschaft senken.“ Ziel des Gesetzentwurfs zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende ist es, eine stets widerrufbare Entscheidung klar zu registrieren, verbindliche Information und bessere Aufklärung zu gewährleisten und die regelmäßige Auseinandersetzung mit der Thematik zu fördern. So soll die bislang bestehende Differenz zwischen der in Befragungen geäußerten grundsätzlich positiven Einstellung der Menschen zur Organ- und Gewebespende und dem dokumentierten Willen zur Organ- und Gewebespende (Spendenausweise und Organentnahmen) verringert werden.

„Bereits Anfang letzten Jahres sind wir mit dem Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen  bei der Organspende die technischen, personellen und finanziellen Rahmenbedingungen angegangen“, so Flachsbarth weiter. „Nun ermöglichen wir mit der Verabschiedung des Gesetzentwurfes die regelmäßige Auseinandersetzung mit der Thematik, gewährleisten verbindliche Informationen sowie bessere Aufklärung und registrieren eine stets widerrufbare Entscheidung. Ich sehe darin den deutlich besseren Weg, um die Zahl der verpflanzten Organe zu erhöhen und Menschenleben zu retten. Ich freue mich, dass die Freiheit zu einer Entscheidung über diese zutiefst persönliche Frage, ein Teil von mir zu geben, um das Leben eines anderen zu retten, mit diesem Gesetzentwurf erhalten bleibt.“