Nächste Schritte beim Ausbau der ICE-Strecke Bielefeld-Hannover

Alle wollen die Mobilitätswende – mehr Klimaschutz durch mehr Verkehr auf die Schiene. In unserer Region wird sie konkret durch den Ausbau der ICE-Strecke Bielefeld-Hannover, was nicht ohne Belastungen der Menschen in der betroffenen Region erfolgen kann. Nachdem die Deutsche Bahn am 24. November 2020 vom Bund den Auftrag erhielt, mit den Planungen zu Hannover – Bielefeld zu beginnen, hat das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit der Deutschen Bahn mit ihren Wahlkreisen betroffenen Bundestagsabgeordneten verschiedene Varianten für den Ausbau erläutert. Zugleich wurde auch das Konzept für einen Planungsdialog vorgestellt, der Transparenz und einen konstruktiven Dialog aller Beteiligten ermöglichen soll. Beabsichtigt ist, dass die Zivilgesellschaft – also z.B. Bürgerinitiativen und Umweltverbände -, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, Landräte und Landrätinnen sowie das niedersächsische Verkehrsministerium – in regelmäßigen Abständen in einem Plenum zusammenkommen. Die erste, konstituierende Sitzung des Plenums wird im ersten Halbjahr 2021stattfinden. „Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich, sich in diese Prozesse einzubringen“, ermutigt die Parlamentarische Staatssekretärin. „Wir haben uns seit Jahren gemeinsam dafür eingesetzt, dass es diesen ergebnisoffenen Dialog gibt!“ „Der Deutschlandtakt erfordert eine Verkürzung der Fahrtzeiten und ist seinerseits die Voraussetzung dafür, dass mehr Bürgerinnen und Bürger dazu bereit sind, von der Straße oder dem Flieger auf die Bahn umzusteigen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität, für die wir alle eine Verantwortung tragen wollen.“, kommentiert die heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth. Das wird aber nur gelingen, wenn bei den Planungen für größtmögliche Transparenz gesorgt und insbesondere die Bedürfnisse der vom Streckenbau betroffenen Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden. Die einzelnen Planungsschritte werden von der Abgeordneten deshalb intensiv begleitet.