PPP-Stipendiat kurz vor der Abreise

Laatzener Florian Stahlhuth reist in die USA

Florian Stahlhuth aus Laatzen reist Anfang August für ein Jahr in die USA. Er ist Stipendiat des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP), ein gemeinsames Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses.

Der Schüler wird während seines Auslandsaufenthaltes ein Jahr eine amerikanische Highschool besuchen und in einer Gastfamilie in Clayton/North Carolina leben. So soll Stathlhuth als Junior-Botschafter in Amerika seine Erfahrungen vom kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Leben in Deutschland vermitteln. Im Gegenzug lernt er eine neue, für ihn noch unbekannte Kultur kennen und leistet somit einen Beitrag zur Verständigung zwischen jungen Amerikanern und Deutschen.

 „Obwohl ich mich durch ein einwöchiges Seminar der Austauschorganisation gut vorbereitet fühle, steigt das Reisefieber so langsam“, bekennt der junge Laatzener, als er die Parlamentarische Staatssekretärin ein letztes Mal vor seiner Abreise trifft. Stahlhuth weiter: „Sehr gespannt bin ich auch auf meine Austauschfamilie mit der ich schon ein paar Mal geskypet habe.“ Seine Patin Maria Flachsbarth freut sich für ihn und ist sicher, dass dieses Jahr für Florian unvergesslich werden wird.

PPP ist eine Stipendienkooperation zwischen dem Amerikanischen Kongress und dem Deutschen Bundestag. Es bietet Schülerinnen und Schülern sowie jungen Erwachsenen aus Deutschland die Möglichkeit, ein Jahr in den Vereinigten Staaten zu verbringen. Im Gegenzug werden jeden Sommer auch junge Amerikaner in deutschen Familien aufgenommen und können die hiesige Gesellschaft ergründen.

„Das Programm leistet damit einen enormen Beitrag zur interkulturellen Verständigung in einer zunehmend globalisierten Welt“, so Flachsbarth und fügt hinzu: „Unsere jungen Botschafter sind wichtiger denn je in Zeiten, wo das „offizielle“ Verhältnis zu den USA gerade schwierig ist.“